Alex Wissel Rheingold. Zeichnungen

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Herausgegeben von: Annette Hans, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg Texte von: Hans-Jürgen Hafner, Kea Wienand Deutsch, Englisch November 2024, 112 Seiten, 50 Abb. 297mm x 210mm
ISBN: 978-3-7757-5592-4

Die Publikation Rheingold. Zeichnungen bildet erstmals alle Zeichnungen zu Alex Wissels Werkgruppe Rheingold ab. Rheingold entstand aus der Figur des Art Consultant Helge Achenbach, welcher 2015 wegen Betrugs verurteilt wurde. Laut Begründung der Richter hatte der Kunstberater sich durch die Manipulation von Rechnungen des Betruges schuldig gemacht. In den absurdesten Momenten des Prozesses bezeichnete Achenbach die gefälschten Rechnungen als Collage und sich selbst damit quasi als Künstler. Die Zeichnungen nehmen diesen Moment des Prozesses zum Anlass um über die Genese von neoliberaler Realität in Deutschland nachzudenken. Sie können als alternative (Kunst-)geschichtsschreibung der letzten 25 Jahre Bundesrepublik gelesen werden. Die zentrale Frage: Wie wurde aus dem Beuys-Diktum: „Jeder Mensch ist ein Künstler“ die Ich-AG?

ALEX WISSEL (*1983, Aschaffenburg, Deutschland) ist bildender Künstler. Wissels Werkansatz zeichnet sich durch die Wahl verschiedenster Medien wie Zeichnung, Film und Installation und der Arbeit als Drehbuchautor, Bühnenbildner und Schauspieler aus. Wissels Arbeiten wurden u.a. im Kunstverein Harburger Bahnhof, Volksbühne Berlin, dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen präsentiert.