Wilhelm Lehmbruck Preis Duisburg 1966-1996

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Herausgegeben von: Christoph Brockhaus Deutsch Mai 1997, 128 Seiten, 40 Abb. gebunden 245mm x 173mm
ISBN: 978-3-89322-409-8

Am 4. Januar 1966, dem 85. Geburtstag des Künstlers, wurde der Wilhelm Lehmbruck Preis als Zeichen der Versöhnung gegenüber den Nachfahren des Bildhauers nach dem Sturz der »Knienden« durch Duisburger Bürger 1927 und den bitteren Erfahrungen während der Jahre des Nationalsozialismus zum ersten Mal verliehen. Der mit einer Ausstellung und dem Ankauf eines Kunstwerks verbundene Preis der Stadt Duisburg sollte als Anerkennung für besondere bildhauerische Leistungen und zur Förderung der kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und anderen Ländern alle fünf Jahre an in- und ausländische Bildhauer vergeben werden. Sieben Künstler haben diese hohe Auszeichnung bisher erhalten: Eduardo Chillida (1966), Norbert Kricke (1971), Jean Tinguely (1976), Claes Oldenburg (1981), Joseph Beuys (1986), Richard Serra (1991) und Richard Long (1996). Die Publikation mit Laudationes und Künstlerreden, mit Fotos der Künstler und der Kunstwerke verweist auf die Bedeutung des Wilhelm Lehmbruck Preises, der dazu beigetragen hat, die Stadt Duisburg zur Stadt der modernen Skulptur zu machen.