Nam June Paik Video Time - Video Space

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Herausgegeben von: Thomas Kellein, Toni Stooss Texte von: Edith Decker, Wolfgang Drechsler, John Hanhardt, Wulf Herzogenrath, Thomas Kellein, David Ross u.a., Nam June Paik Deutsch Januar 1991, 142 Seiten, 159 Abb. Leinen mit Schutzumschlag 286mm x 227mm
ISBN: 978-3-89322-242-1
»Elektronik-Künstler Nam June Paik, ein Prophet der Datenautobahn«. Der Spiegel

Nam June Paik - mit diesem Namen verbindet sich für die Kunst der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts eine Idee, die eine Generation von Künstlern beschäftigt. 1932 in Seoul geboren, studierte der Koreaner in Japan und Deutschland Musik, Kunstgeschichte und Philosophie. Als Schüler von John Cage schockierte er sein Publikum mit Musikstücken, die er zusammen mit den deutschen Fluxus-Künstlern erarbeitete, bevor er 1963 ein zu dieser Zeit sensationelles neues Medium für die Kunstwelt entdeckte: Als erster setzte er TV-Geräte zur Übermittlung abstrakter Bildbotschaften ein und entwickelte damit einfache, aber eindrucksvolle Bildfolgen von serieller Vielfalt. Trotz ihres hohen Abstraktionsgrades zieht Paik mit seinen Filmen die Verbindung zu organischen Vorgängen in der Natur und will sie in diesem Sinn auch als Beitrag zu einer humanen Kultur verstanden wissen. Mit hoher technischer Präzision und einer globalen Ästhetiktheorie stellt sich der Fernseh- und Videokünstler den unendlichen Möglichkeiten der elektronischen Medienwelt.