Halbwelt auf Papier Dix und Felixmüller aus einer deutschen Privatsammlung

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Herausgegeben von: Herwig Guratzsch Texte von: Peter Barth, Karl-Heinz Mehnert, Conrad Felixmüller Vorwort von: Herwig Guratzsch Deutsch Januar 2000, 160 Seiten, 116 Abb. gebunden 285mm x 245mm
ISBN: 978-3-7757-0952-1
Der Band stellt in einer Auswahl aus einer bedeutenden deutschen Privatsammlung Aquarelle, Zeichnungen und Pastelle von Otto Dix und Corad Felixmüller vor, die einerseits den Glamour, andererseits die ganze Not der "Goldenen Zwanziger Jahre" widerspiegeln.

Conrad Felixmüller war einer der wichtigsten frühen Freunde und Förderer von Otto Dix. Obwohl Felixmüller Dix' charakteristische Absicht, bewusst zu provozieren und zu schockieren nicht teilte, verhalf er dem sechs Jahre älteren, künstlerisch und persönlich- gesellschaftlich weniger situierten Dix zu den ersten Erfolgen, indem er ihn in den druckgrafischen Techniken unterwies. Den Künstlern gemeinsam ist in den zwanziger Jahren ihr Interesse für die proletarische Welt. Felixmüller polarisierte seinen Blick auf die Industriearbeiter und Varietékünstler, Dix suchte das Elend der Arbeitslosen und Prostituierten. »Halbwelt auf Papier« stellt in einer Auswahl aus einer bedeutenden deutschen Privatsammlung Aquarelle, Zeichnungen und Pastelle von Otto Dix und Conrad Felixmüller vor, die einerseits den Glamour, andererseits die ganze Not der »Goldenen Zwanziger Jahre« widerspiegeln. ((Zum Künstler)) Zu den Künstlern: Otto Dix (Gera 1891-1969 Singen). 1905-1908 Dekorationsmalerlehre. 1909-1913 Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule, Dresden. Soldat im Ersten Weltkrieg. 1919- 1922 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Dresden. 1923-1925 Studium an der Düsseldorfer Akademie. 1933 wird Dix seiner Stellung an der Dresdner Akademie enthoben, als »entartet« gebrandmarkt und erhält Austellungsverbot. Conrad Felixmüller (Dresden 1897-1977 Berlin). 1912-1915 Studium an der Königlichen Kunstakademie, Dresden. Bis 1931 Reisen, Ausstellungen, Preise. 1933 Brandmarkung seiner Werke als »entartet«. 1937/1938 Beschlagnahme und Vernichtung von 151 Werken. 1949 Berufung als Professor an die Martin-Luther- Universität, Halle. 1962 Emeritierung.