Pier Paolo Pasolini and Death

€ 34,00

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Pier Paolo Pasolini and Death

Hrsg. Bernhart Schwenk, Michael Semff, Text(e) von Roberto Chiesi, Peter Kammerer, Loris Lepri, Benjamin Meyer-Krahmer, Marc Weis u.a.

Englisch

2005. 208 Seiten, 276 Abb.

gebunden mit Schutzumschlag

22,50 x 27,60 cm

ISBN 978-3-7757-1633-8

Pier Paolo Pasolini ist einer der herausragenden und schillerndsten Protagonisten des intellektuellen Europa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Autor von Gedichten in der Sprache seiner friaulischen Heimat, von Romanen und theoretischen Aufsätzen, als Regisseur Aufsehen erregender Filme, aber auch als Zeichner und Maler richtete sich sein Blick in erster Linie auf zeitlose, archaische Themen: das Schicksal des Menschen, das bäuerliche Leben, die Religion, die Sexualität, den Tod. Dabei bewegte er sich stets außerhalb jeder Normalität, fand Bilder von außergewöhnlicher Klarheit und Schärfe und wurde dabei zum größten Provokateur der italienischen Gesellschaft. Anlässlich seines 30. Todestages gibt der Band anhand seiner Schriften, Filme, Zeichnungen und Malerei Einblick in Pasolinis Wertvorstellungen und Ideale. Einen der Ausgangspunkte bildet die These, dass Pasolinis Kunstverständnis und seine Weltsicht schon früh die Idee eines gewaltsamen Todes in sich trugen, den er schließlich bewusst gesucht haben könnte, um durch ihn die Einheit von Leben und Werk herzustellen. (Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-7757-1633-8) Zum Künstler: Pier Paolo Pasolini (Bologna 1922-1975 Ostia). Nach Abschluss seines Studiums der Kunstgeschichte und Literatur lebt Pasolini ab 1943 im friaulischen Casarsa, dem Heimatort seiner Mutter. Dort arbeitet er als Lehrer und setzt sich für die kulturellen Belange der Region ein. Die kommunistische Idee bildet die ideologische Basis seines Schaffens. Als seine Homosexualität bekannt wird, erfährt Pasolini die Folgen der Diskriminierung und flüchtet 1949 nach Rom. Ab Anfang der 1960er Jahre setzt Pasolini sich mit dem Medium Film auseinander, als Schauspieler, Autor und Regisseur. Am 2. November 1975 wird Pasolini auf einem Feld nahe Ostia ermordet aufgefunden. Die genauen Umstände seines Todes bleiben ungeklärt. Ausstellung: Pinakothek der Moderne, München 17.11.2005-5.2.2006

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