Peter Roehr 1944-1968

Neues Museum Weimar - Die Sammlung Paul Maenz (Band 2)

€ 25,00

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Peter Roehr 1944-1968
Neues Museum Weimar - Die Sammlung Paul Maenz (Band 2)

Hrsg. Kunstsammlungen zu Weimar, Beiträge von Gerda Wendermann

Deutsch

2000. 136 Seiten, 179 Abb.

Broschur

22,20 x 28,00 cm

ISBN 978-3-7757-9045-1

Als Peter Roehr 1968 - kaum 24 Jahre alt - starb, hinterließ er rund 600 Arbeiten: Bilder, Texte, Filme und Tonbänder. Sein umfangreiches Werk nimmt innerhalb der deutschen Kunstentwicklung nach 1960 eine singuläre Stellung ein. Bereits während seiner Ausbildung wandte er sich gegen den expressiv-abstrakten Gestus der westlichen Nachkriegskunst. Mit seiner Forderung, das traditionelle kompositionelle Prinzip durch das zeitgemäßere serielle zu ersetzen, schuf er als Außenseiter die Voraussetzungen für eine Kunst, die nicht mehr darstellt, sondern mit Begriffsdefinitionen sowie mit der Anordnung des einzelnen Elementes in seiner Gleichförmigkeit oder Symmetrie operiert. Roehr nimmt damit zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine vergleichbare Position ein wie jene amerikanischen Künstler, die später unter dem Begriff der Minimal oder Conceptual Art subsumiert werden. Erst posthum wurde seinem Werk und dessen Bedeutung eine größere Aufmerksamkeit zuteil, unter anderem auf der legendären documenta 5, auf der ein eigener Roehr-Raum eingerichtet wurde. Dennoch bleibt Peter Roehrs Oeuvre weiterhin zu entdecken. Diese Monografie lädt dazu ein. Zum Künstler: Peter Roehr (Lauenburg, Pommern 1944-1968 Frankfurt am Main). Nach einer Lehre als »Leuchtreklame- und Schildermaler« ab 1962 Ausbildung an der Wiesbadener Werkkunstschule. Beginn der künstlerischen Tätigkeit. 1966 schwere Erkrankung. 1968 Entschluss, aus gesellschaftspolitischen Gründen nicht mehr künstlerisch zu arbeiten sowie Ablehnung der Ausstellung seiner Werke.

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