Pamela M. Lee

Unleserlichkeit

€ 6,00

Das Buch ist im Verlag restlos vergriffen. Eventuell noch erhältlich bei ZVAB oder anderen Antiquariatsportalen.

Pamela M. Lee
Unleserlichkeit

Text(e) von Pamela M. Lee

Reihe: dOCUMENTA (13): 100 Notizen - 100 Gedanken

Deutsch, Englisch

2011. 24 Seiten, 7 Abb.

Broschur

14,90 x 21,10 cm

ISBN 978-3-7757-2879-9

Das Notizenmachen ist unverzichtbarer Bestandteil des akademischen Lebens, ein Ritual, das in so vielen Handschriften ausgeführt wird, wie es Individuen gibt. Pamela M. Lee beschäftigt sich in ihrem Essay mit dem Phänomen der Unleserlichkeit von Notizen: Welchen Nutzen haben diese, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr entzifferbar sind? Lee entwickelt ihre »Semiotik der Unleserlichkeit« anhand des umfangreichen Archivs an Notizen des bedeutenden amerikanischen Kunsthistorikers Meyer Schapiro. Die Unlesbarkeit seiner Schrift steht für sie in besonders auffälligem Gegensatz zu der Klarheit seiner Texte. Unter Einbeziehung von Psychoanalyse und Literaturkritik bieten gerade Schapiros eigene Ansätze zur Zeichentheorie Anhaltspunkte für Lees Untersuchung, insbesondere sein kanonischer Aufsatz »On Some Problems in the Semiotics of Visual Art: Field and Vehicle in Image-Signs«, der auf Notizen zurückgeht, die in dieser Publikation in Ausschnitten reproduziert sind.

Die Kunsthistorikerin und Kulturkritikerin Pamela M. Lee (*1967) ist Professorin am Department of Art and Art History an der Stanford University, Palo Alto, Kalifornien.

Ihr Merkzettel ist leer

Ihr Warenkorb ist leer

Kunstlexikon

Documenta

Die Documenta gilt als wichtigste Ausstellung moderner Gegenwartskunst weltweit. Seit der ersten Ausstellung im Jahre 1955 schrieb die Schau maßgeblich an der Geschichte der Kunst mit.

Diese Seite weiterempfehlen