Margot Bergman

Margot Bergman

Hrsg. Markus Stegmann, Museum Langmatt, Text(e) von Britta Peters, Markus Stegmann, John Yau, Gestaltung von BarbieriBucher

Deutsch, Englisch

2019. 80 Seiten, 31 Abb.

gebunden

21,50 x 27,00 cm

ISBN 978-3-7757-4526-0

Porträtkunst mit doppeltem Boden – Margot Bergman endlich in Europa

Die amerikanische Künstlerin Margot Bergman (*1934, Chicago) hat diesseits des Atlantik bislang wenig Beachtung gefunden. Das Schweizer Museum Langmatt widmet ihr nun in Zusammenarbeit mit dem Folkwang Museum in Essen und Urbane Künste Ruhr die erste Einzelausstellung in Europa. Ihre zumeist kleinformatigen Portraits oszillieren zwischen surrealer Metamorphose und Art Brut. Auf Flohmärkten gefundene Gemälde, vor allem Landschaftsbilder, verwendet Margot Bergman als Grundlage, aus der sie durch Übermalen Gesichter herausarbeitet. In dem Zusammenspiel der Schichten, das an Sampling-Techniken erinnert, entstehen hintersinnige Porträts, die einen mal unheimlichen, mal melancholischen, mal humorvollen Eindruck hervorrufen. Seit Langem die erste Publikation zu dieser erstaunlichen Künstlerin, stellt der begleitende Katalog ihre Arbeiten vor und wirft grundsätzliche Fragen zur Porträtmalerei der Gegenwart auf.

Ausstellung:

3.3.–28.4. 2019, Museum Langmatt, Baden

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