Lust and Vice

The Seven Deadly Sins from Dürer to Nauman

€ 39,80

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Lust and Vice
The Seven Deadly Sins from Dürer to Nauman

Text(e) von Barbara Müller, Christine Göttler, Annette Schaffer, Gerhard Schulze, Claudine Metzger, Samuel Vitali, Monique Meyer, Fabienne Eggelhöfer, Hrsg. Zentrum Paul Klee, Kunstmuseum Bern, Gestaltung von Grégoire Bossy, Dominique Scholl

Englisch

2010. 344 Seiten, 288 Abb.

gebunden

1,00 x 1,00 cm

ISBN 978-3-7757-2648-1

Ist das Laster zeitlos? Dieser opulente Streifzug durch die Jahrhunderte entdeckt faszinierende Unterschiede

Hochmut, Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Völlerei, Trägheit – im 6. Jahrhundert listete Papst Gregor erstmals die sieben Todsünden als diejenigen Hauptlaster auf, die den Sünder geradewegs in die ewige Verdammnis führen. Die künstlerische Bearbeitung des Themas beginnt im Mittelalter, wobei sich über die Jahrhunderte die Lastervorstellungen wandelten: von den Allegorien eines Hieronymus Bosch oder Pieter Brueghel d. Ä. über die Genrebilder der Niederländer des Goldenen Zeitalters bis hin zur Wiederentdeckung des Themas durch Künstler wie James Ensor, Alfred Kubin, Marc Chagall und Otto Dix oder jüngeren Bearbeitungen etwa durch Bruce Nauman, Cindy Sherman und Jeff Koons.

Nach einer Einleitung mit zyklischen Darstellungen stellt der umfassende Band herausragende Arbeiten zu den einzelnen Todsünden epochenübergreifend einander gegenüber. Dabei wird nicht zuletzt auch unsere ambivalente Haltung gegenüber dem Lasterbegriff beleuchtet, die von Lust am Tabubruch bis zur Sehnsucht nach moralischen Leitlinien reicht. (Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-7757-2647-4)

Ausstellung: Zentrum Paul Klee und Kunstmuseum Bern 15.10.2010–20.1.2011

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