Julian Rosefeldt

asylum

€ 42,00

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Julian Rosefeldt
asylum

Hrsg. BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead, Text(e) von Mark Gisbourne, Tony Grisoni, Joachim Jäger, Marius von Mayenburg, Luk Perceval, David Thorpe, Christiane Zentgraf

Deutsch, Englisch

2004. 148 Seiten, 59 Abb.

gebunden

34,10 x 28,70 cm

ISBN 978-3-7757-1512-6

Indische Blumenverkäufer, türkische Müllmänner, chinesische Köche oder thailändische Prostituierte: Julian Rosefeldt (*1965 in München) konfrontiert den Betrachter seiner Videoprojektion asylum mit stereotypen europäischen Vorstellungen von ausländischen Mitbürgern und ethnischen Minderheiten. Rosefeldt überzeichnet und konterkariert in den verführerisch opulenten »Tableau vivants« landläufige Rollenklischees und Berufsattribute und umgibt gleichzeitig die Protagonisten mit seltsam surreal anmutenden Szenerien und Ritualen. Wie bereits der Titel der Arbeit oszillieren die Repräsentationen so zwischen gemütlicher Geborgenheit und Verrücktheit, letztlich zwischen xenophil und xenophob, und zwingen den Betrachter zur Reflexion über Migration und deren Darstellung in den öffentlichen Medien. Die Publikation bietet Fotos von den Dreharbeiten, Film Stills aus den neun asylum-Filmen sowie weiterführende Essays und ein Interview mit dem Künstler. Ausstellungen: Festival d'Avignon 3.7.-24.7.2004 · BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead 7.8.-19.9.2004 · Spike Island, Bristol 5.11.-19.12.2004

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