Johann Heinrich Füssli

Das verlorene Paradies

€ 35,00

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Johann Heinrich Füssli
Das verlorene Paradies

Von Christoph Becker, Claudia Hattendorff

Deutsch

1997. 152 Seiten, 170 Abb.

Leinen mit Schutzumschlag

23,00 x 28,50 cm

ISBN 978-3-7757-0665-0

Eines der spektakulärsten künstlerischen Projekte zwischen Aufklärung und Romantik wird zum ersten Mal seit seiner Entstehung rekonstruiert: die Milton-Galerie von Johann Heinrich Füssli, die zwischen 1790 und 1802 nach dem barocken Schöpfungsmythos des englischen Dichters John Milton entstand und ursprünglich etwa 50 Gemälde und Zeichnungen umfasste. Füsslis Interpretation des »Paradise Lost« macht nicht nur eines der faszinierendsten Literaturdenkmale wieder lebendig, sondern auch das ganze Spannungsfeld seines in Stoff und Gestaltung zwischen Schönheit und Schrecken changierenden Schaffens. Denn der Augangspunkt seiner intellektuell ausgefeilten Werke ist mit Ausnahme der Bildnisse und Selbstbildnisse nur selten die Anschauung des Gegenständlich-Realen, sondern vielmehr die kunstvoll entfesselte Fantasie des Künstlers und die Literatur - insbesondere auch Shakespearesche Stoffe -, die eine englische Historienmalerei hervorbringen sollten. Zur wiedererstandenen Milton-Galerie treten in dieser aktuellen, wunderschön bebilderten Monografie des Zeichners und Malers hoher Ideale und abgründiger Leidenschaften die Themen »Der andere Eros: Eva und Satan«, »Füsslis Frauen« und »Traum und Schrecken«. Zum Künstler: Johann Heinrich Füssli (Zürich 1741-1825 b. London). Zuerst für eine theologische Laufbahn bestimmt, seit 1764 in England als Literat tätig. Künstlerische Studien (als Autodidakt) in Italien seit 1769. Seit 1799 Professor an der Royal Academy in London.

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