Jan Mancuska

Against Interpretation

Jan Mancuska
Against Interpretation

Text(e) von Karel Cisar, Katrin Meder, Hilke Wagner, Gestaltung von Sandra Kastl, Hrsg. Kunstverein Braunschweig, Hilke Wagner

Deutsch, Englisch

2011. 152 Seiten, 68 Abb.

Broschur

21,10 x 27,10 cm

ISBN 978-3-7757-3157-7

Installationen des tschechischen Raum- und Textkünstlers

In seinen raumgreifenden Arbeiten verwandte Ján Mancuška (1972–2011) Text und Film. Zumeist bezog er in seine Installationen die Architektur des Ausstellungsortes mit ein und ordnete die sprachlichen oder bildhaften Elemente so an, dass für jede seiner Arbeiten eine ganz spezifische Wahrnehmungsvoraussetzung geschaffen wurde. Die Bewegung des Betrachters im Raum beziehungsweise gegenüber den Kunstwerken bestimmte deren Rezeption. Aus Ján Mancuškas Objekten, Interieurs und bildhaften Sentenzen ergab sich so eine Dramaturgie, die sich in der Vorstellung des Ausstellungsbesuchers zu fiktiven, cineastischen Sequenzen verdichtete. 2005 vertrat der Künstler Tschechien auf der Biennale in Venedig, und er stellte unter anderem auch auf der 4. Berlin Biennale 2006 aus. Die Publikation bietet die erste Gesamtdarstellung seines Werkes.

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