Ich bin Indianer

Nachahmung kultureller Identitäten

ca. € 34,00

Erscheint im März 2021

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Ich bin Indianer
Nachahmung kultureller Identitäten

Deutsch

2021. 208 Seiten, 200 Abb.

gebunden

24,00 x 15,00 cm

ISBN 978-3-7757-4778-3

Eigenes im Fremden finden

Ein Indianer kennt keinen Schmerz, dafür hält er sein Ehrenwort. Der rote Mann ist spirituell, stolz und furchtlos – und lacht nie. Stereotype über Native Americans haben sich seit dem 19. Jahrhundert im kollektiven Gedächtnis der mitteleuropäischen Gesellschaft etabliert. Dieser Mythos, der insbesondere durch Karl-May-Romane, Buffalo- Bill-Schaustellungen oder Western-Filme geprägt wurde, steht allerdings konträr zur Geschichte der amerikanischen Ureinwohner und den heutigen Zuständen in den Reservaten. Für das Projekt Ich bin Indianer haben der Fotograf Kurt Prinz und der Journalist Clemens Marschall verschiedene »Hobby-Indianerkulturen« in Deutschland, Österreich und Tschechien besucht. Die dort gelebten Indianeridentitäten könnten kaum unterschiedlicher sein: von historisch exakten Nachstellungen über esoterische Auslegungen im Selbsthilfebereich bis hin zu spielerischen Wochenendbeschäftigungen für die ganze Familie. Am Ende stellt sich immer wieder die Frage: »Kann ich überhaupt ein Indianer sein?«

CLEMENS MARSCHALL (*1985) lebt und arbeitet als freier Autor und Journalist in Wien. Seine Artikel wurden u. a. in Datum, Wiener Zeitung und Die Zeit publiziert. Seit 2007 ist Redakteur und Moderator bei Radio Ö1 sowie Begründer und Herausgeber des Magazins und Verlags Rokko’s Adventures.

KURT PRINZ (*1979) ist als selbstständiger Fotograf in Wien tätig, zum Teil arbeitet er mit Atelier-Kollegen von der Atzgerei oder der Kunstfigur Stirn Prumzer zusammen. Große Bildstrecken entstanden für Die letzten Tage des Hanappi Stadions (2016) und Sezierte Architektur (2016).

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