Gregor Schneider

Totes Haus ur - La Biennale di Venezia 2001 - Fotodokumentation

€ 25,00

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Gregor Schneider
Totes Haus ur - La Biennale di Venezia 2001 - Fotodokumentation

Hrsg. Udo Kittelmann

Deutsch, Englisch

2001. 64 Seiten, 51 Abb.

Broschur

23,90 x 32,80 cm

ISBN 978-3-7757-1175-3

Gregor Schneiders Beitrag auf der Biennale von Venedig 2001 ist mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden. Der Künstler beschäftigt sich seit den achtziger Jahren mit dem Bauen von Räumen, mit dem komplexen Verhältnis zwischen gebautem Raum und Individuum und mit der Wechselwirkung zwischen Ort und Befindlichkeit. Für das Projekt in Venedig verlegte Schneider umfangreiche Elemente seines ansonsten nicht öffentlich zugänglichen Hauses, dem so genannten »Haus ur« in Rheydt, in den deutschen Pavillon. Der Schritt durch die Tür, das Betreten des Hauses, der Blick hinter die monumentale Kulisse des Portals führt in die Tiefen, ja Abgründe des Ichs - und damit zugleich auch in die Urgründe seiner kollektiven Phänomene. Damit definiert das Projekt in Venedig zugleich auch einen Gegenraum zur - 1938 umgebauten und ideologisch instrumentalisierten - historischen Außenarchitektur: hier die Außen- und dort die Innenwelt, hier die kollektive, dort die individuelle Sphäre, hier das Pathos des staatlich-repräsentativen Baus, dort der Rückzug ins ureigene Ich. Der Band dokumentiert mit eigenen Fotografien des Künstlers seinen Beitrag für Venedig. Zum Künstler: Gregor Schneider *1969 in Mönchengladbach-Rheydt. 1989-1992 Studium an den Akademien Düsseldorf, Münster und Hamburg. 1985 Baubeginn des »Hauses ur«, Rheydt. 2001 Goldener Löwe Biennale Venedig.

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