Wim Wenders im Museum Kunstpalast Düsseldorf

Dog on the road

Film und Fotografie. Fotografie und Film. Das lässt sich bei Wim Wenders nicht trennen. Seine Filme stecken in seinen Fotografien. Und umgekehrt. Seit seinem Durchbruch als Regisseur von „Alice in den Städten“ im Jahr 1973 war es vor allem der Film „Paris, Texas“ von 1984, der am stärksten fotografisch angelegt war. Alles Fotografien! Denkt man sich jedes Mal, beim Betrachten des Films.

Open Air Screen, Palermo

Eine seiner Fotoausstellungen nannte Wenders im Jahr 2012 „Places, strange and quiet“. Und der Titel trifft seine fotografische Philosophie sehr gut. Es sind sonderbare, ruhige Orte, die er uns zeigt. Orte, die zumeist ganz ohne Menschen auskommen. Auf Reisen entstehen seine Bilder, die Wenders immer wieder als wichtigen Einfluss auf seine filmische Arbeit beschrieben hat: „Das Fotografieren nimmt inzwischen einen großen Teil meiner Zeit ein und ist zu meinem zweiten Leben geworden.“

Lounge Painting

Ab 18. April zeigt eine Ausstellung im Museum Kunstpalast in Wenders Heimatstadt Düsseldorf eine große Retrospektive des ausschließlich analog arbeitenden Fotografen. Es werden anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers unter dem Titel „Wim Wenders. Landschaften. Photographien“ etwa 80 großformatige Fotografien und Landschaftspanoramen zu sehen sein.

Joshua and John (behind), Odessa, Texas

www.smkp.de