Felix Droese

Papierschnitte 1972-1997. Ein Entwicklungsgang

€ 25,00

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Felix Droese
Papierschnitte 1972-1997. Ein Entwicklungsgang

Hrsg. Christoph Bauer, Tina Grütter

Deutsch

1997. 96 Seiten, 68 Abb.

Broschur

22,00 x 28,00 cm

ISBN 978-3-89322-346-6

Felix Droese ist mit seinen monumentalen schwarzen Papierschnitten, genannt »Schattenrisse«, für die documenta 1982 und als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland während der Biennale in Venedig 1988 international bekannt geworden. Seine kleinformatigen Arbeiten, häufig in farbiges Papier geschnitten, die vor allem zwischen 1972 und 1977 entstanden und bisher kaum bekannt sind, zeigen mit ihren klassenkämpferischen Motiven Droeses Verwurzelung in der 68er-Bewegung. Nach 1980 werden die kleineren Arbeiten seltener, sie nehmen nun Collage- und Objektcharakter an, bleiben aber immer kritische Stellungnahmen des Künstlers zu politischen und sozialen Ereignissen, die er »aus der Zeit ausschneidet« und poetisch umsetzt. Das vorliegende Buch zeigt die Entwicklung von den frühen Werken - vor allem neutrale Papiere, Zeitungen und Zeitschriften, die durch den Schnitt bearbeitet werden oder als dessen Unterlage den Malgrund bilden - bis zu den Arbeiten ab 1980, für die Droese persönliche Dokumente wie gebrauchte, übermalte Briefumschläge und -papiere zum Träger der Schnitte macht.

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