Ende der Malerei und Malerei nach dem Ende der Malerei

€ 25,00

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Ende der Malerei und Malerei nach dem Ende der Malerei

Von Johannes Meinhardt

Deutsch

1998. 232 Seiten, 63 Abb.

Broschur

15,40 x 23,20 cm

ISBN 978-3-89322-334-3

Die Moderne begann in der Malerei mit dem Ende der Malerei; damit, dass die neuzeitliche Identifikation von Bild und Gemälde unter dem Druck der Fotografie problematisch wurde. Bis dahin war klar, dass das, was ein Gemälde zeigt, ein Bild ist. Diese Malerei war für Duchamp 1912/13 zu Ende. Die radikale Moderne, die heroische Abstraktion, hielt dieses Ende durch eine vor allem ontologische Selbstreflexion in der Schwebe, schob es auf. Auf eine monochrome Fläche reduziert, implodierte das Gemälde um 1920 und erneut um 1960 zu einer materiellen Oberfläche. Erst nach dem Ende der autonomen Malerei begann die Malerei, keine intelligible Welt hinter der materiellen Welt mehr zu zeigen, sondern die visuelle Wirklichkeit der Wahrnehmungsdifferenz zwischen dem materiellen Gegenstand und der ästhetischen Erfahrung im Gemälde selbst zu erforschen. Was ein Gemälde denn eigentlich zu sehen gibt, wurde nun für Richter, Palermo, Twombly und andere zur entscheidenden Frage. Zum Autor: Johannes Meinhardt, geboren 1955 in Schwäbisch Gmünd, ist Lehrbeauftragter an den Kunstakademien in Stuttgart und München und hat zahlreiche Publikationen zur zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie veröffentlicht.

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