Dominik Lejman

Painting with Timecode

Dominik Lejman
Painting with Timecode

Text(e) von Doris von Drathen, Timothy Persons, Anda Rottenberg

Englisch

2014. 192 Seiten, 130 Abb.

Broschur

24,20 x 29,70 cm

ISBN 978-3-7757-3813-2

Vielschichtige Medienkunst, politisch aufgeladen oder von traumwandlerischer Poesie

Bereits Ende der 1990er-Jahre begann Dominik Lejman (*1969 in Danzig), die Grenzen der Malerei neu auszuloten, indem er Videoarbeiten mit Gemälden verband. Timothy Persons hat dies so charakterisiert: »Diese Verbindungen konfrontieren und provozieren unsere Vorurteile von der Definition eines Bildes auf die gleiche Weise, wie es die Suprematisten taten, indem sie die Collage als eine Technik nutzten, um den Vorstellungsraum ihrer Generation von dem, was ein Bild ausmachte, zu trotzen.« Besonderes Augenmerk richtet Lejman in seiner Arbeit auf Architektur und Räume sowie die Frage, auf welche Weise sie die Bewegungsmuster des Menschen beeinflussen oder gar prägen. Die Strukturen, die der polnische Künstler dabei aufdeckt und in seinen beeindruckenden Installationen vor Augen führt, sind äußerst fragil, währen oft nur Augenblicke, lassen Raumgrenzen verschwimmen und beziehen den Betrachter teils ganz direkt in das präsentierte Geschehen mit ein.

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