Der Neue Staat

Zwischen Experiment und Repräsentation. Polnische Kunst 1918-1939

€ 32,00

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Der Neue Staat
Zwischen Experiment und Repräsentation. Polnische Kunst 1918-1939

Text(e) von Jan Cavanaugh, Karol Chrobak, Dorota Folga-Januszewska, Goschka Gawlik, Marcin Gizycki, Andrzej Holeczko-Kiehl u.a., Hrsg. Romana Schuler, Goschka Gawlik für die Leopold Museum Privatstiftung

Deutsch

2003. 352 Seiten, 192 Abb.

Broschur

22,50 x 29,00 cm

ISBN 978-3-7757-1296-5

Nachdem Polen 1918 seine Unabhängigkeit als demokratische Republik erlangt hat, formiert sich ein »Neuer (National-)Staat«. Die Veröffentlichung zeigt zusammenfassend das breite Spektrum polarisierender Positionen von Kunst und Theorie, die sich während der krisenhaften Zwischenkriegszeit artikulieren. Die lebhafte Kulturszene erzeugt ein heterogenes Kunstschaffen: Unzählige Künstlervereinigungen und -gruppen sowie Kunstzeitschriften werden ins Leben gerufen und oft bald wieder aufgelöst. - Formisten und Futuristen in Krakau und Warschau, Expressionisten in Posen, Konstruktivisten in Lodz, Koloristen in Krakau und Posen, Vertreter eines neuen Klassizismus in Warschau und Wilna, Surrealisten in Lemberg. Eine zentrale Position kommt hierbei den theoretischen Überlegungen des Künstlers, Mathematikers und Philosophen Leon Chwistek (1884-1944) zu, der bereits 1918 das Theorem einer »Pluralität der Wirklichkeit in der Kunst« einführt. Im Gegensatz zum Agitprop und zur missioniarischen Geste der Avantgardisten plädiert er als einer der Ersten für eine offene, moderne und transnationale Gesellschaft - ein Denkansatz, der teilweise radikale Reaktionen von Seiten der Opposition auslöst.

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