Lajos Barta

Emigration

Lajos Barta
Emigration

Text(e) von Ulrich Winkler, Péter Kovács, Gábor Pataki, Hrsg. Martin-Lantzsch-Nötzel-Stiftung für die Kunst der 50er Jahre, Vorwort von Norbert Lammert

Deutsch

2015. 208 Seiten, 196 Abb.

gebunden

24,70 x 30,60 cm

ISBN 978-3-7757-3994-8

Die erste umfassende Monografie zum ungarischen Zeichner und Bildhauer

Das Werk des fünfsprachigen, begeisterten Europäers Lajos Barta (1899–1986) ist eng mit den historischen Ereignissen seines Heimatlandes verknüpft. Als Kunst im Zuge der Gründung der Volksrepublik Ungarn 1949 zu propagandistischen Zwecken missbraucht und freie Arbeiten verunglimpft wurden, setzte Barta sein avantgardistisches Schaffen im Verborgenen fort: Während er als Bildhauer – scheinbar angepasst – Tondi, Reliefs und Plastiken im Stil des sozialistischen Realismus gestaltete, blieb er als Zeichner in der inneren Emigration der Abstraktion verbunden. Mit dem politischen Aufstand und der gesellschaftlichen Wende 1956 begann für Barta die schöpferischste Phase: Als einer der Ersten in der Volksrepublik Ungarn schuf er abstrakte Großplastiken, nach seiner Auswanderung nach Köln vor allem auch im Rheinland. Der Katalog stellt sein Œuvre ausführlich dar und würdigt insbesondere die Zeichnungen im zeitgeschichtlichen Kontext.

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