Ernst Wilhelm Nay

Das polyphone Bild
Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen

€ 29,80

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Ernst Wilhelm Nay
Das polyphone Bild Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen

Hrsg. Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Texte von Volker Adolphs, Stephan Berg, Erich Franz, Stefan Gronert, Ulf Küster, Christoph Schreier, Roland Scotti, Gestaltung von Andreas Schmidt

Deutsch

2012. 162 Seiten, 124 Abb.

24,80 x 28,70 cm
gebunden

ISBN 978-3-7757-3433-2

Über 100 zentrale Papierarbeiten des Farbkünstlers

Die Farbe ist das Thema der Kunst von Ernst Wilhelm Nay (1902–1968). Sie war Mittel und Ziel seiner Arbeit, nicht nur in seinen Gemälden, sondern auch in der großen Zahl der Gouachen, Aquarelle und Zeichnungen. Die Publikation präsentiert gut 110 Papierarbeiten, sie spiegeln die gesamte Entwicklung des Künstlers wider. Bereits von den seit 1937 entstandenen Lofoten-Bildern mit ihren intensiven Naturdarstellungen bis zu den Hekate-Bildern der Nachkriegsjahre, die noch figürliche Elemente besitzen, zeigt sich die Energie der Farbe, die sich in den folgenden Fugalen Bildern immer freier entfaltet. 1955 wird die Scheibe zum dominanten Bildmotiv, und Nay führt die Farbe zu ruhigen Harmonien. Ab 1963 beginnt er die Scheiben durchzustreichen, wie von selbst entsteht die Form eines Auges. In seinen letzten Bildern nimmt er die in den Augen-Bildern gesteigerte Dramatik wieder zurück und reduziert die Farben zu einem ornamentalen Nebeneinander von Flächenformen.

Ausstellungen: Kunstmuseum Bonn 20.9.2012–3.2.2013 | Museum Liner Appenzell 17.3.–16.6.2013 | Mönchehaus Museum Goslar 14.7.–14.9.2013

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