Emil Nolde

The Grotesques

Emil Nolde
The Grotesques

Hrsg. Ulrich Luckhardt, Christian Ring, Text(e) von Caroline Dieterich, Ulrich Luckhardt, Christian Ring, Daniel J. Schreiber, Roman Zieglgänsberger, Gestaltung von Harald Richter

Englisch

2017. 176 Seiten, 149 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-7757-4283-2

Die bizarre Bilderwelt des berühmten Expressionisten

Während Emil Nolde für seine dramatischen Meeresansichten und farbigen Blumengärten berühmt ist, erfuhr seine Vorliebe für das Fantastische und Groteske bisher weniger Beachtung. Welch maßgeblichen Einfluss sie aber auf sein künstlerisches Werk hatten, wird aus seiner Autobiografie und zahlreichen Briefen deutlich. Neben seinem ersten Ölgemälde, den Bergriesen (1895/96), spiegeln auch seine Bergpostkarten noch vor 1900 seine Faszination für das Fantastische: Die Schweizer Berge erhalten dort bizarre menschliche Physiognomien. Die Abkehr von der Realität zugunsten einer grotesken Gegenwelt zieht sich durch sein Werk, von diesen Anfängen über die Grotesken (1905) und Aquarelle von 1918/1919 bis in die Jahre des Berufsverbots unter den Nationalsozialisten. Der Katalog zur Ausstellung, die auch zuvor nie gezeigte Arbeiten präsentiert, entdeckt erstmals eine faszinierende Seite des großen Malers und Aquarellisten neu.

Ausstellung: 30.4.-9.7.2017, Internationale Tage Ingelheim zu Gast im Museum Wiesbaden; 23.7.-15.10.2017, Buchheim Museum der Phantasie, Buchheim am Starnberger See

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