- Hatje Cantz Verlag
- Geschichte (1945 - 1960)
1946

Georg Büchner
Dantons Tod
(Humanitas Verlag)
1949

André Masson
(Verlag Gerd Hatje)
1954

Le Corbusier
Grundfragen des
Städtebaus
(Verlag Gerd Hatje)
1954

IDEA 53
Internationales
Jahrbuch für Formgebung
(Verlag Gerd Hatje)
Der Hatje Cantz Verlag
Eine kleine Geschichte vom Büchermachen und
der Kunst
Alles begann mit einer großen Leidenschaft – für
Bücher und Kunst. 1945 erhielt der damals 30-jährige gelernte
Schriftsetzer Gerd Hatje von der französisch-
amerikanischen Militärregierung die heiß begehrte Verlagslizenz.

Buchmesse in Frankfurt 1956
Endlich konnte er sich, wissensdurstig und ausgehungert durch den geistigen und kulturellen Kahlschlag, den das Naziregime hinterlassen hatte, ganz seinen Vorstellungen entsprechend eine eigene, so Gerd Hatje, »Privatuniversität« aufbauen. Unter der Firmenbezeichnung Humanitas Verlag erschienen Novellen, Romane und Stücke der Weltliteratur, gedruckt auf dem typischen, dünnen Nachkriegspapier, aber »con amore«.
Ab 1947 firmierte die ambitionierte Neugründung als Verlag Gerd Hatje und erwarb sich bald ein beachtliches Renommee in der sich langsam etablierenden bundesdeutschen Verlagsszene.
Bereits in den fünfziger Jahren entdeckte der begeisterungsfähige Jungunternehmer die Themen seiner Bücher, die bis zum heutigen Tag das Herzstück des Verlages ausmachen: bildende Kunst, moderne Architektur, internationales Design.

Gerd Hatje (Mitte) mit Gustavo Gili, Vater und Sohn, aus Barcelona. Die Editorial Gustavo Gili hat viele Hatje-Titel in spanischer Sprache publiziert.
Verlagsleben der ersten Jahre von Ruth Wurster
[PDF-Datei 471 KB] (aus dem Buch »Gerd Hatje. Verleger in Stuttgart«)