Dani Marti

Dani Marti

Text(e) von Morgan Falconer, Kirsten Lloyd, Colin Perry, Beiträge von Octavio Zaya, Hrsg. Matt Price, Gestaltung von Herman Lelie, Stefania Bonelli

Englisch

2012. 128 Seiten, 118 Abb.

gebunden

24,70 x 26,50 cm

ISBN 978-3-7757-3365-6

Erste umfassende Monografie zum Œuvre des australischen Künstlers

Auf charmante und eingängige Weise überzeugt Dani Marti (*1963 in Barcelona) sein Publikum mit unorthodoxen, höchst anspruchsvollen Arbeiten aus handgewebten Textilien und dokumentarischen Videos. In der Kombination beider Medien schafft der Künstler einen eigenen Porträtbegriff: Die gewebten Bilder und Objekte vermitteln in ihrer kraftvollen Stofflichkeit und durch den jeweiligen farbigen Grundton sowie die spezifische Form und Struktur des Materials einen ganz bestimmten Charakter, der mit filmischen Mitteln auf konkreter Ebene gespiegelt wird. Die Videos zeigen Personen in Schlüsselsituationen. Während die filmische Darstellung eine Handlung kathartisch durchspielt, sucht Marti im bildlichen Pendant seiner Textil-Gemälde eine sublimierte Form desselben Ausdrucks. Sein wiederkehrendes Sujet ist das mit Sehnsucht und Schmerz verbundene menschliche Verlangen, insbesondere in homosexuellen Beziehungen. Martis Werk hinterfragt ethische und politische Grundlagen unserer Gesellschaft.

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