Sibylle Bergemann

Die Polaroids

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Sibylle Bergemann
Die Polaroids

Hrsg. Bernd Heise, Frieda von Wild, Arno Fischer, Text von Jutta Voigt, Gestaltung von Michael de Maizière

Deutsch/Englisch

2012. 144 Seiten, 111 farbige Abb.

19,70 x 21,60 cm
gebunden

Lieferbar

ISBN 978-3-7757-2843-0

»Fotografien wie Gedichte.« Camera Austria

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| Poetisch und einfühlsam erfasste Augenblicke – die Polaroids von Sibylle Bergemann.

Die unlängst verstorbene, große deutsche Fotografin Sibylle Bergemann (1941–2010) ging künstlerisch immer ihren eigenen Weg. Schon ihre frühen Arbeiten für die ostdeutsche Modezeitschrift Sibylle  wirkten wie ein Leuchtfeuer im sozialistischen Einheitsgrau. Ihre späteren Porträts, Reportagen und Reisebilder, die sie meist in Farbe festhielt, konzentrierten sich weiter auf Lebensrealitäten und wurden weltweit in führenden Zeitschriften reproduziert. Einen ganz besonderen, privaten Platz in ihrem Werk nahmen Bergemanns Polaroidfotos ein. Auf ihnen hielt die Künstlerin fest, was im Grunde nicht festzuhalten ist – den schönen Augenblick, der nicht verweilen mag. Er ist so vergänglich wie das Medium, auf dem die Konturen sich zeigen. Es entstanden traumhafte und zarte Bilder gegen das Vergessen, die sich einer zeitlichen und räumlichen Einordnung entziehen. 

Ausstellung: Leonhardi Museum Dresden 17.6.–4.9.2011 | C|O Berlin 2.7.–4.9.2011

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