- Hatje Cantz Verlag
- Zeitgenössische Kunst
€ 35,00 | CHF 59,00
Stefan Hunstein
»Schön war's!«
Aus den frühen Jahren der Republik
Hrsg. Petra Giloy-Hirtz, Text von Petra Giloy-Hirtz, Gestaltung von Christian Schmid
Deutsch, Englisch
2009. 152 Seiten, 115 farbige Abb.
24,90 x 30,60 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Vergriffen
ISBN 978-3-7757-2543-9
»Das Buch erzählt sehr eindrucksvoll vom Traum einer Nation – und vom Trauma dahinter, welches so schön zugebaut, bepflanzt und übertüncht wurde.« Süddeutsche Zeitung
»Viel Stoff, um darüber nachzudenken, wie schön es wirklich war.« PAGE
»Das vermeintlich Alltägliche ist die größte Ressource unseres Kollektiven Gedächtnisses. Mit ›Schön war's!‹ stemmt sich Stefan Hunstein gegen das gedankenlose Entsorgen dieses wertvollen Rohstoffes.« A & W
»Ein wunderbares Treffen mit der Vergangenheit, aber ein kritisches.« KUNST UND AUKTIONEN
| Hunstein erforscht die Ideale und Sehnsüchte einer Gesellschaft im Wiederaufbau
Stefan Hunstein (*1957 in Kassel) arbeitet immer wieder mit fotografischen Vorlagen, die für ihn Zeugnisse unseres kollektiven Gedächtnisses sind. In den letzten Jahren erforschte er mithilfe der Fotografie die jüngere deutsche Geschichte, wozu ihm Fotomaterial aus den 1930er- bis 1960er-Jahren diente.
In seiner Fotoarbeit Schön war`s! aus den Jahren 2007/08 verwendete er Motive von Ansichtskarten der jungen Bundesrepublik aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die er bildtechnisch manipuliert und teilweise nachkoloriert hat. Hierbei interessierte ihn insbesondere die Frage, nach den Idealen und Sehnsüchten einer Gesellschaft im Wiederaufbau. Und da Ansichtskarten viel über die Ideale und das Selbstverständnis einer Gesellschaft aussagen, entstand in der Summe der Arbeiten ein eindrucksvolles »Panorama der Sehnsucht« einer kriegsgeschüttelten Gesellschaft.
Ausstellung: Villa Merkel, Esslingen 28.3.–6.6.2010
Suche des Titels im Zentralen Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) »
- Ihr Merkzettel ist leer.
- Keine Artikel im Warenkorb
Pressestimmen
SPIEGEL ONLINE Kultur
Fotokünstler Hunstein
So zuckersüß kann Verdrängen sein
Link zur Rezension »

Stefan Hunstein