- Hatje Cantz Verlag
- Alte Kunst
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Der weite Blick
Landschaften der Haager Schule aus dem Rijksmuseum
Hrsg. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Texte von Mattie Boom, Wessel Krul, Jenny Reynaerts u.a.
Deutsch
2008. 264 Seiten, 237 Abb., davon 158 farbig, 79 in Duplex
21,80 x 27,00 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Vergriffen
ISBN 978-3-7757-2270-4
»Wenn ich schöne Winkel, einen schönen Strand, schöne Kanäle, schöne Wolkenhimmel sah oder von der Düne aus spähend auf das Meer blickte, ging ich … in der Natur auf.« Johan Hendrik Weissenbruch
Die Haager Schule, die um 1870 entstand, hat unser Bild von der holländischen Landschaft nachhaltig geprägt. Angeregt von der Schule von Barbizon in Frankreich, strebte die Künstlergruppe – mit Anhängern wie Jozef Israëls, Hendrik Willem Mesdag, die Gebrüder Maris, Anton Mauve oder Johan Hendrik Weissenbruch – nach einer realistischen Naturdarstellung. Ihre Landschaften und Alltagsszenen, die en plain air entstanden, fanden mit ihrer feinen Beobachtung atmosphärischer Stimmungen rasch internationale Anerkennung.
Im Mittelpunkt der Publikation steht nicht die Malerschule selbst, die auch die deutschen Realisten um Max Liebermann inspirierte, sondern vielmehr deren Sicht auf eine holländische Landschaft, die um 1875 einer zunehmenden Verstädterung und Industrialisierung weichen musste. Mit rund 100 Gemälden, Aquarellen und historischen Fotografien wird die Erfindung einer Landschaft nachgezeichnet, die noch heute als typisch holländisch angesehen wird.
Ausstellung: Neue Pinakothek, München 23.10.2008–19.1.2009
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Kunstlexikon
Landschaft
Spiegelbild menschlicher Empfindungen oder geistiges, seelisches Abbild der Natur: dies sind geläufige Aspekte der Landschaftsmalerei des 18./19. Jh.s. Doch die besondere Gattung gegenständlicher Malerei nahm nicht immer einen solch hohen Stellenwert ein.
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