Grauzone 8 mm

Materialien zum autonomen Künstlerfilm in der DDR

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Grauzone 8 mm
Materialien zum autonomen Künstlerfilm in der DDR

Hrsg. Dieter Daniels, Jeannette Stoschek, Text von Dieter Daniels, Claus Löser, Radjo Monk, Britt Schlehahn, Jeannette Stoschek, Christoph Tannert u.a.

Deutsch

2007. 118 Seiten, 85 Abb., davon 50 farbig, 9 Klapptafeln

18,50 x 22,80 cm
Spiralbindung, mit DVD

Vergriffen

ISBN 978-3-7757-1955-1

In der DDR entstanden und zirkulierten autonome Künstlerfilme auf Schmalfilm (8 mm) in einer Grauzone am Rande des offiziellen Kunstbetriebs. Diese teils tolerierte, teils staatlich verfolgte »Underground-Szene« stellt die vorliegende Publikation erstmals als eigenständigen Teil der DDR-Kunstgeschichte vor und unterzieht sie im Hinblick auf ihre Bedeutung für die heutige Medienkunst einer Revision.
Neben einer Reihe von Aufsätzen von Zeitzeugen umfasst der Band auch historische Reprints, etwa von Klaus Werner. Die beigelegte DVD dokumentiert historische und aktuelle Filme, Videos und Installationen, unter anderem von Twin Gabriel, Jörg Herold, Via Lewandowsky, Yana Milev, Ulrich Polster sowie vom Kanal X, dem ersten und letzten Piratenfernsehsender der DDR. Grauzone 8 mm erscheint als Materialienband zur Ausstellung 40jahrevideokunst.de:revision.ddr im Museum der bildenden Künste Leipzig. Die DVD wurde durch das Ludwig Boltzmann Institut Medien. Kunst. Forschung. Linz produziert.

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