Cindy Sherman

Cindy Sherman

Hrsg. Ingvild Goetz, Karsten Löckemann, Sammlung Goetz, Texte von Ingvild Goetz, Leo Lencsés, Carsten Löckemann, Gabriele Schor, Barbara Vinken, Interview von Karsten Löckemann mit der Künstlerin , Gestaltung von Herburg Weiland, München

Deutsch, Englisch

2015. 184 Seiten, 152 Abb.

17,60 x 24,60 cm
gebunden

ISBN 978-3-7757-3960-3

Umfangreiche Werkgruppen aus fast allen Schaffensphasen der Künstlerin

Die Inszenierung von weiblichen Rollenbildern ist das zentrale Thema im Werk von Cindy Sherman. Dabei bezieht sich die amerikanische Künstlerin auf Stereotypen des kollektiven Bildgedächtnisses in unserer medial geprägten Welt. In diesem perfekten Rollenspiel mit Kostümen, Masken und Prothesen, bei dem ihre eigene Identität nahezu komplett verschwindet, hinterfragt Sherman (*1954) auf dem sehr schmalen Grat zwischen Inszenierung und Parodie in ihren Fotografien Klischees und Ängste. Bekannt wurde die Künstlerin durch ihre mehrteilige Fotoserie Untitled Film Stills (1977-1980), in der sie stereotype Frauenfiguren aus fiktiven Filmszenen der 1950er-Jahre verkörpert. Ihr künstlerisches Prinzip hat sich seitdem nicht wesentlich verändert. In den später entstandenen Serien mit großformatigen Farbfotografien greift Cindy Sherman zum Beispiel Themen wie Modefotografie, Märchengestalten, Horrorszenen und Society Ladies auf.

Ausstellung: Sammlung Goetz, München 29.01.– 18.07. 2015

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