Ayreen Anastas & Rene Gabri

Ecce occupy: Fragments from conversationsbetween free persons andcaptive persons concerningthe crisis of everythingeverywhere, the needfor great fictions withoutproper names, the premiseof the commons, theexploitation of our everydaycommunism . . .

Ayreen Anastas & Rene Gabri
Ecce occupy: Fragments from conversationsbetween free persons andcaptive persons concerningthe crisis of everythingeverywhere, the needfor great fictions withoutproper names, the premiseof the commons, theexploitation of our everydaycommunism . . .

Text(e) von Ayreen Anastas, Rene Gabri

Reihe: dOCUMENTA (13): 100 Notizen - 100 Gedanken

Englisch

2012. 48 Seiten, 34 Abb.

Broschur

17,80 x 25,30 cm

ISBN 978-3-7757-2938-3

Das Notebook 089 ist das Ergebnis des immensen Wandels, der sich seit 1989 vollzogen hat. Mit dem Ende des Kalten Krieges sah sich die neoliberale Utopie einer globalen Expansion des Kapitalismus durch keinerlei psychische, physische, ethische, nationale oder ökologische Grenzen mehr behindert. Weltweit übernahm sie für Nationalstaaten eine neue Funktion: Geleitet von Kreditwachstum und begleitet von »Strukturanpassungen« wurden die Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert.

Innerhalb von nur 20 Jahren trat der Bankrott dieses Paradigmas zutage. Die Welt heute ist gekennzeichnet durch Konflikte, Rezession, extreme Ungleichheit sowie unumkehrbare ökologische Schäden und nur dank jener staatlicher Interventionen, die sie hatte ablösen wollen, kann die ökonomische Grundausrichtung überleben.

Diese Notizen berichten nicht davon, sondern von den Folgen. Sie vollziehen den Arbeitsprozess zweier Künstler nach, die diese entscheidende Epoche gedanklich begleiteten, während sich aus Gruppentreffen und Diskussionen die Occupy-Bewegung entwickelte. Statt Occupy definieren zu wollen, stellt dieses Notebook eine Reihe von Positionen, Ideen und Gesprächen vor, die als Spuren von individuellen Aussagen und Kartierungen von multiplen Erfahrungen des Widerstandes gegenüber den herrschenden Strukturen von Kapital und Macht dienen. Ob in Cochabamba oder Tunis, Kairo oder Fukushima, Madrid oder Athen, New York, Carbondale oder anderswo – die Fortsetzung dieser Auseinandersetzungen um Autonomie und Bestätigung alternativer Lebensformen findet sich hier in Notizform.

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Die Documenta gilt als wichtigste Ausstellung moderner Gegenwartskunst weltweit. Seit der ersten Ausstellung im Jahre 1955 schrieb die Schau maßgeblich an der Geschichte der Kunst mit.

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