Ana Mendieta

Traces

Ana Mendieta
Traces

Hrsg. Stephanie Rosenthal, Vorwort von Sabine Breitwieser, Ralph Rugoff, Texte von Julia Bryan-Wilson, Adrian Heathfield, Stephanie Rosenthal, Gestaltung von Melanie Mues

Deutsch

2014. 240 Seiten, 343 Abb.

22,30 x 27,20 cm
Broschur

ISBN 978-3-7757-3764-7

Eine umfangreiche Anthologie mit Briefen, Fotodokumenten und Zeichnungen der Künstlerin sowie Karten ihrer Reisen, Ausstellungsverzeichnis und Inspirationsquellen

Voller Einfallsreichtum und Provokationslust schuf Ana Mendieta (1948–1985) während ihres kurzen Lebens ein innovatives und radikales Werk, in dem sie ihren Körper mit elementaren Stofflichkeiten wie Blut, Feuer, Erde oder Wasser verband und in Performances zu organischen Skulpturen formte. Leben, Tod, Wiedergeburt und spirituelle Wandlung sind zentrale Sujets im Schaffen der Künstlerin, die, in Kuba geboren und früh nach Amerika geschickt, an den Brüchen des Exildaseins und kultureller Heimatlosigkeit litt. Ihre »earth-body works« sind von mysteriös-poetischer Anmutung. In der Symbiose mit der Natur wird ihr Körper zur gespenstischen Silhouette aus tobenden Flammen oder schäumenden Wellen. Gottheiten erscheinen in Sand gemalt, auf Stein geritzt oder in Erde gezeichnet. Neben Zeichnungen, Foto- und Filmarbeiten werden erstmals Schriften und Originaldokumente der Künstlerin veröffentlicht.

Ausstellung: Hayward Gallery, London 24.9.–15.12.2013 | Museum der Moderne Salzburg 29.3.–6.7.2014

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